Chancengleichheit
Das Max-Planck-Institut für Biophysik hat sich verpflichtet, Exzellenz, Kreativität und Leidenschaft seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion, Behinderung, Alter, kultureller Herkunft und sexueller Identität zu fördern. Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit an unserem Institut ist ein gemeinsames Verständnis von kollegialer Interaktion und ein Raum, der frei von jeglicher Diskriminierung ist. Unser Institut strebt eine offene institutionelle Kultur an, zu der jede/r nach besten Kräften beitragen kann und sollte.
Im Mittelpunkt unserer Gleichstellungsarbeit stehen die Vereinbarkeit von Familie und Forschung sowie die Betreuung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Förderung ihrer individuellen Karrierewege. Einige Maßnahmen werden über die Max-Planck-Gesellschaft angeboten, andere werden vor Ort über das Institut organisiert. Hierzu zählt unsere Doing-Diversity-Gruppe, die sich regelmäßig austauscht, Impulse sammelt und sich aktiv für die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt einsetzt.
CoMove – Finanzierung für Dual-Career-Forschende
Diversity Excellence Fund
Engagement mit Zertifikat
Verhaltensregeln der Max-Planck-Gesellschaft
Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung / UNESCO-L'Oreal-Förderprogramm
Sign-up! Programm zur Karriereförderung
Dual Career Netzwerk Rhein-Main-Region
Minerva-FemmeNet
Mentoring Hessen
Elisabeth-Schiemann-Kolleg
Kita Kairos
Eltern-Kind-Zimmer
pme Familienservice
Girls' Day
Max-Planck-Junior-Scholar-Programm
Erstattung von zusätzlichen Kinderbetreuungskosten
Das CoMove-Programm unterstützt herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Dual-Career-Konstellationen, die in die Region ziehen, in der ihr Partner oder ihre Partnerin eine Professur oder Gruppenleiterstelle an einer Einrichtung in Deutschland oder Österreich angenommen hat oder über eine solche verhandelt. Das Programm richtet sich gezielt an nachziehende Partner und Partnerinnen, die eine neue Forschungsgruppe aufbauen oder eine bestehende Gruppe an den neuen Standort verlagern möchten.
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Wir fühlen uns geehrt, Teil der Diversity-Exzellenzinitiative der Max-Planck-Gesellschaft zu sein! Mit unserem Projekt „Wall-less Cell“ erhalten wir Fördermittel, um inklusive Outreach-Programme für sehbehinderte Menschen voranzutreiben und eine Reihe von Karrieregesprächen zu starten, die individuelle Herausforderungen und authentische Karrierewege in der Wissenschaft beleuchten.
Unsere familienfreundliche Personalpolitik trägt ein Gütesiegel. Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat die Max-Planck-Gesellschaft umfangreiche Maßnahmen zur Förderung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergriffen.
Als erste deutsche Forschungsorganisation hat die Max-Planck-Gesellschaft 2006 nach einem umfassenden Zertifizierungsverfahren das Zertifikat der gemeinnützigen Organisation berufundfamilie verliehen.
Die Suche nach Wegen, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, wird das notwendige gesellschaftliche Umdenken in dieser Frage nicht ersetzen, sondern einen Beitrag zur Chancengleichheit leisten, um zu vermeiden, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Bedürfnis verspüren, sich zwischen Beruf und Familie entscheiden zu müssen.
Schutz vor sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt.
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Die 2004 ins Leben gerufene Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung unterstützt begabte junge Frauen mit Kindern. Ihr Ziel ist es, ihnen die Freiheit und Mobilität zu ermöglichen, die sie für ihre wissenschaftliche Laufbahn benötigen. Die Stiftung möchte dazu beitragen, dass die Wissenschaft keine herausragenden Talente verliert. Sie richtet sich speziell an Doktorandinnen und Postdoktorandinnen in den Bereichen der experimentellen Naturwissenschaften und der Medizin.
Im Jahr 2019 wurde Bonnie Murphy (jetzt Leiterin einer unabhängigen Forschungsgruppe) ein Stipendium verliehen.
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Die MPG hat das Programm „Sign-up! Careerbuilding" gemeinsam mit der Organisation EAF Berlin, ein Netzwerk zur Beratung von Wirtschaft und Politik zur Förderung von Chancengleichheit, Vielfalt und Work-Life-Balance, entwickelt und etabliert. Nach drei erfolgreichen Zyklen startete im Herbst 2016 eine vierte Auflage des Programms, das sich an exzellente weibliche Postdocs an Max-Planck-Instituten richtet, die in einem Wettbewerbsverfahren ausgewählt werden.
Der Dual Career Service, koordiniert von der Goethe-Universität Frankfurt und dem Max-Planck-Institut für Biophysik, ist Mitglied des Dual Career Netzwerks der Rhein-Main-Region. Das Netzwerk soll den Austausch von Branchenkenntnissen und Informationen über mögliche Stellenangebote anderer Arbeitgeber innerhalb des Netzwerks fördern.
Die Max-Planck-Gesellschaft hat ein Mentoring-Programm – Minerva-FemmeNet – eingerichtet, das allen weiblichen Nachwuchswissenschaftlerinnen - von der Absolventin bis zur hochqualifizierten Wissenschaftlerin - eine auf ihre jeweilige berufliche Qualifikation zugeschnittene Unterstützung bietet.
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Landesweite Karriereförderung für Frauen: Die hessischen Hochschulpräsidien (Konferenz Hessischer Universitätspräsidien, KHU), die Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW Hessen) und die Fachhochschule Geisenheim haben eine Kooperationsvereinbarung zum Aufbau einer neuen, interkulturellen und landesweiten Mentoring-Struktur zur Karriereförderung von Frauen unterzeichnet.
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Innerhalb des Elisabeth-Schiemann-Kollegs fördern wissenschaftliche Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft die Karrieren exzellenter Wissenschaftlerinnen nach ihrer Postdoc-Phase und unterstützen sie auf ihrem Weg zur Berufung auf eine unbefristete Professur oder zur Direktorin einer Forschungseinrichtung.
Die Kita Kairos liegt nur fünf Gehminuten vom Institut entfernt und bietet insgesamt 135 Plätze für Kleinkinder und Kinder im Alter von drei Monaten bis sechs Jahren. Die Kita Kairos ist ein gemeinsames Projekt der Goethe-Universität und der Max-Planck-Gesellschaft und bietet Plätze für Kinder aus der Universität und den Max-Planck-Instituten für Biophysik und Hirnforschung. Pädagogischer Träger ist die Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kindereinrichtungen e.V. (BVZ). Wenn Sie Ihr Kind anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung
Ab sofort steht im Erdgeschoss des Gästehauses ein neu eingerichtetes Eltern-Kind-Zimmer zur Verfügung. Dieses bietet Mitarbeitenden einen ruhigen, geschützten Raum, in dem sie ihr Kind bei sich haben können zum Stillen, Wickeln, Ausruhen oder zum kurzfristigen Überbrücken von Betreuungslücken, ohne das Institut verlassen zu müssen.
Die Max-Planck-Gesellschaft arbeitet seit vielen Jahren mit der Firma "pme Familienservice" zusammen. Das Unternehmen verfügt über Informationszentren in ganz Deutschland und vermittelt Betreuungsangebote - von Tagesmüttern, Krippenplätzen, Pflege kranker Kinder bis hin zur Organisation von Ferienlagern und Beratung bei der Pflege älterer Angehöriger. Darüber hinaus bietet der Familienservice ein umfangreiches Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramm für pflegende Angehörige an.
Das Max-Planck-Institut für Biophysik organisiert jährlich einen sogenannten Girls' Day, an dem 20 Schülerinnen ab Klasse 12 ein Besuch des Instituts angeboten wird.
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Das Max-Planck-Junior-Scholar-Programm bietet exzellenten Gymnasiasten Sommerpraktika an, um am Max-Planck-Institut für Biophysik (Frankfurt am Main), am Max-Planck-Institut für Hirnforschung (Frankfurt am Main) oder am Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung (Bad Nauheim) Forschungserfahrung zu sammeln und Begeisterung für eine zukünftige Karriere in den Naturwissenschaften zu wecken. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 oder 11.
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Sie müssen auf Dienstreise gehen und benötigen für Ihr Kind eine zusätzliche Betreuung?
In solchen Fällen entstehen oft Mehrkosten, die Sie oder Ihre Angehörigen selbst tragen müssen.
Mitarbeitende mit einem Anstellungsverhältnis nach TVöD können jedoch seit 2017 von einer erweiterten gesetzlichen Möglichkeit zur Erstattung zusätzlicher Kinderbetreuungskosten profitieren, wenn diese durch Dienst- oder Fortbildungsreisen entstehen.